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7melons
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Verantwortungsvolles Spielen

Ab wann diese Grundsätze gelten

Sobald Sie sich ein Konto erstellen, eine erste Einzahlung tätigen oder die Seiten von 7melons weiterhin besuchen, sind Sie für Ihren eigenen Umgang mit dem Spielangebot verantwortlich. Die folgenden Regeln und Hinweise gelten ab diesem Moment für Sie und sollen Ihnen helfen, die Kontrolle über Ihr Spielverhalten zu behalten. Sie ersetzen keine persönliche Beratung, bilden aber die Grundlage für einen bewussten Umgang mit dem Angebot.

Grundsätze für verantwortungsvolles Spielen

Glücksspiel auf 7melons ist eine freiwillige Freizeitbeschäftigung, kein Weg zu sicherem Einkommen. Gewinne sind nie garantiert, weshalb Zeit, Einsatz und Erwartungen realistisch bleiben müssen. Wer diese Haltung verinnerlicht, schützt sich vor den häufigsten Fehlentscheidungen.

  • Verwenden Sie ausschliesslich Geld, das frei verfügbar ist und dessen Verlust Ihr Leben nicht beeinträchtigt.
  • Legen Sie vor dem ersten Einsatz ein festes Budget fest und halten Sie sich daran, unabhängig vom Spielverlauf.
  • Versuchen Sie niemals, verlorenes Geld sofort zurückzugewinnen; solche Versuche führen meist zu weiteren Verlusten.
  • Machen Sie regelmässig Pausen, um Abstand zum Spielgeschehen zu gewinnen.
  • Bestimmen Sie im Voraus eine klare Spieldauer und beenden Sie die Session, wenn diese abgelaufen ist.
  • Akzeptieren Sie Verluste als Teil des Spiels; sie gehören zum Risiko und lassen sich nicht mit Sicherheit vermeiden.

Pausen, Limits und Sperren

Wer merkt, dass Grenzen schwer einzuhalten sind, kann auf zusätzliche Schutzmassnahmen zurückgreifen. Diese Werkzeuge sind nicht als Strafe gedacht, sondern als Hilfsmittel, um die Kontrolle wiederzuerlangen.

Bewusste Spielpausen unterbrechen das Spielen für einen bestimmten Zeitraum. Eine solche Unterbrechung hilft, Spielmuster mit mehr Abstand zu beurteilen und Entscheidungen nicht aus dem Moment heraus zu treffen. Bereits eine zeitweise Pause kann wirksam sein, um das eigene Verhalten neu einzuschätzen.

Einzahlungslimits begrenzen den Betrag, den Sie in einem bestimmten Zeitraum einzahlen können. Sie wirken präventiv, weil sie die Menge an Geld begrenzen, die überhaupt ins Spiel fliessen kann. Zeitlimits beschränken die Dauer Ihrer Spielsitzungen und verhindern, dass Sie stundenlang ohne Unterbrechung spielen.

Formelle Sperren greifen dann, wenn die Kontrolle nicht mehr zuverlässig gelingt. Wer eine Sperre beantragt, schliesst sich selbst vom Spielangebot aus und schafft so eine verbindliche Hürde gegen impulsive Rückfälle. Eine Sperre hebt frühere Verluste nicht auf und setzt auch kein Guthaben zurück; sie verhindert lediglich weiteres Spielen.

Warnzeichen erkennen

Glücksspielprobleme entwickeln sich selten über Nacht. Wer die folgenden Muster bei sich beobachtet, sollte sie ernst nehmen und früh handeln.

  • Frustration nach Verlusten mit dem Drang, sofort weiterzumachen
  • heimliches Spielen, etwa vor Partner oder Familie
  • deutlich mehr Zeit auf Glücksspielseiten oder in Spielangeboten als ursprünglich geplant
  • wiederholte Überschreitung selbst gesetzter Limits
  • Belastung von Arbeit, Studium oder Familienleben durch das Spielen
  • Geldleihe oder Verschiebung von Rechnungen wegen Spielausgaben

Treten diese Muster wiederholt auf, kann eine Beratung oder eine Sperre eine sinnvolle nächste Massnahme sein. Je früher Sie reagieren, desto einfacher ist es, die Situation zu verbessern.

Was Selbstsperre konkret bedeutet

Eine Selbstsperre ist ein verbindlicher Ausschluss vom Spielangebot für einen festgelegten Zeitraum. In der Praxis bedeutet das, dass Sie sich nicht mehr einloggen, keine Einzahlungen tätigen und keine Spiele starten können. Die Sperre löscht keine bestehenden Verpflichtungen und hebt keine früheren Transaktionen auf; sie unterbricht lediglich den Zugang zum Spielen. Wer eine Sperre in Anspruch nimmt, sollte wissen, dass sie auch dann gilt, wenn der Wunsch weiterzuspielen zurückkehrt.

Schutz für Minderjährige

Jugendschutz beginnt mit offener Kommunikation über die Risiken des Glücksspiels. Minderjährige sollten weder direkten Zugang zu Spielkonten haben noch über Erwachsene an Glücksspielen teilnehmen können.

Als Erwachsener tragen Sie Verantwortung dafür, dass Ihre Zugangsdaten, Zahlungskarten und Geräte für Minderjährige unerreichbar bleiben. Speichern Sie Passwörter nicht auf gemeinsam genutzten Geräten und lassen Sie eingeloggte Sitzungen nicht unbeaufsichtigt. Auch die Weitergabe von Karten oder Konten an Jugendliche ist ausgeschlossen, selbst wenn diese nur «zuschauen» wollen.

Es reicht nicht, technische Barrieren zu errichten. Sprechen Sie mit Jugendlichen darüber, warum Glücksspiel für sie nicht geeignet ist und welche finanziellen und persönlichen Risiken damit verbunden sind. Diese Gespräche schaffen ein Bewusstsein, das technische Sperren allein nicht leisten können.

Unterstützung für Angehörige

Wer eine Person im Umfeld hat, die mit Glücksspielproblemen kämpft, fühlt sich oft hilflos. Das Gespräch in einem ruhigen Moment zu suchen ist der erste Schritt. Vermeiden Sie Vorwürfe und konzentrieren Sie sich auf konkrete Beobachtungen und Ihre Sorge.

Angehörige können darauf hinwirken, dass die betroffene Person Limits setzt oder eine Sperre beantragt. Sie können auch anbieten, bei der Kontaktaufnahme mit einer Fachstelle zu begleiten. Wichtig ist, sich selbst nicht zu überfordern: Die Entscheidung, Hilfe anzunehmen, muss von der betroffenen Person ausgehen.

Hilfe und Information in der Schweiz

In der Schweiz stehen fachliche und offizielle Stellen zur Verfügung, wenn Unterstützung oder weiterführende Informationen benötigt werden. ESBK: Sozialschutz erklärt Schutzmassnahmen im regulierten Schweizer Spielbereich. SOS Spielsucht – Was tun bei Spielsucht? bietet Orientierung für Betroffene und ihr Umfeld. ESBK: Spielsperre informiert über Sperren und deren Bedeutung im Schweizer System.

Bei akuten Schwierigkeiten kann es sinnvoll sein, zunächst eine Pause einzulegen und sich anschliessend an eine geeignete Fachstelle oder ein offizielles Informationsangebot in der Schweiz zu wenden. Diese Hinweise ersetzen keine persönliche Beratung, können aber den ersten Schritt erleichtern. Je früher Sie sich Unterstützung holen, desto mehr Handlungsspielraum bleibt Ihnen.